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Haltestelle

Bitte Haltestelle am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Das LGL befindet sich im Eggenreuther Weg 43. Die nächste Haltestelle (Eggenreuther Weg) befindet sich ca. 990 m von der Bayerischen Landesbehörde entfernt. Am LGL sind Beschäftigte aus der gesamten Metropolregion und darüber hinaus beschäftigt. Eine ÖPNV-Anbindung gibt es faktisch nicht. Vom Hauptbahnhof kommt man nur mit einer Umsteigeverbindung zur nächstgelegenen Haltestelle und muss dann noch fast 1 km laufen. Um einen Umstieg auf den ÖPNV zu erreichen, müsste hier unbedingt die Anbindung verbessert werden. Eine Direktverbindung vom Bahnhof zum LGL mit in unmittelbarer Nähe befindlicher Haltestelle. Außerdem befindet sich um das LGL herum ein Wohngebiet mit vielen Wohneinheiten. Auch hierfür wäre eine direkte Verbindung in die Erlanger Innenstadt notwendig. Eine Bayerische Landesbehörde in Erlangen faktisch ohne ÖPNV-Anschluss: Bitte mit ÖPNV besser erschließen. Danke!

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Hinweis der Moderation

Liebe Teilnehmende,

auch wenn Sie in dieser Sache unterschiedlicher Meinung sind, bitte bewahren Sie den respektvollen Umgang miteinander und argumentieren Sie weiterhin sachlich. Vielen Dank!

Beste Grüße,
Ania Zahn (Moderation)

Das LGL ist eine große Behörde mit vielen Mitarbeitern und hat eine vergleichsweise schlechte Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Der Bahnhof Erlangen-Bruck ist recht umständlich zu erreichen, der Hauptbahnhof Erlangen liegt noch ungünstiger. Um zu erreichen, dass mehr Mitarbeiter des LGL, aber auch mehr Besucher und Veranstaltungsteilnehmer mit Bahn und Bus anstelle mit dem Auto anreisen, wäre eine bessere Erreichbarkeit der Bahnhöfe über Busverbindungen dringend notwendig.

Der Wunsch nach einer bessern Verkehrsanbindung dieser (und anderer) Behörden ist natürlich berechtigt. Das Problem fängt aber bei der Fehlplanung an, solche Objekte am Rand in bester Wohnlage an einem Naturschutzgebiet zu bauen statt an zentralen Stellen mit ohnehin besserer ÖPNV-Anbindung.
Andersherum: Am Frankenschnellweg wurden vor wenigen Jahren Wohnhäuser als Lärmschutzriegel (???) errichtet.

Vielleicht ist es möglich, den 286er ab der Haltestelle Eggenreuther Weg durch den selben zu führen. Weiter durch die Lilienthalstr, Eythstr. Nötherstr. zum Emmy-Nöther-Gymnasium. Dazu muss geprüft werden, ob die genannten Straßen mit Bussen überhaupt vernünftig befahrbar sind und ob ein gefahrloses Abbiegen Eggenreuther Weg-Lilienthalstr. und Tennenloher Str.-Eythstr. überhaupt möglich ist.
Denkbar wäre auch ein befestigter und beleuchteter Fußweg von der Haltestelle Henri-Dunant-Str. (293, künftig hoffentlich mit direkter Anbindung zur S-Bahn) zur LGL.

Vom LGL zur Haltestelle Eggenreuther Weg sind es 550 Meter (http://goo.gl/maps/wqrTz). Eine extra Haltestelle direkt vor dem LGL würde deswegen meiner Meinung nach wenig Sinn machen. Was Sinn machen würde wäre eine Verbindung durch die Äußere Tennenloher Straße nach Tennenlohe mit einer Haltestelle auf der Höhe Lilienthalstraße. Damit wäre mehr als nur dem LGL geholfen und die Verbindung von/nach Nürnberg wäre schneller.

Ich denke, der Beitrag von nachweislich sü... zeigt genau den Knackpunkt:
Wenn Mitarbeiter aus dem Großraum schon 30-40 min mit dem ÖPNV unterwegs sind und dann noch 15-20 min Fußweg (nicht alle sind gut zu Fuß) vom Brucker Bahnhof zum LGL dazukommen, ist das genau das Quentchen zu viel, weswegen sich viele Mitarbeiter gegen die Öffentlichen entscheiden.
Mit einer besseren Anbindung würden viele vom Auto auf die Öffentlichen umsteigen.

eine Haltestelle direkt vor der Haustüre braucht niemand.

Aber in der Tennenloher Hauptstrasse vorne wären weitere Verbindungen toll. Und, je nachdem aus welcher Richtung man kommt, wären Anbindungen an den Brucker Bahnhof, den Erlangener Bahnhof und Nürnberg Thon optimal.

Woher die immer wieder genannte Zahl "500" m kommt kann ich nicht nachvollziehen.

Der Bus in die Erlangener Innendstadt hat, laut Google Maps, eine Entfernung von 700 m, der Bahnhof in Richtung Erlangen 900 m, und in Richtung Nürnberg waren es, als ich es noch laufen musste/konnte, 1,6 km.

Für alle die gut laufen können, gute Anschlussverbindungen haben, usw. ist das kein Problem

Aber an unserer Behörde sind auch viele Ältere und Schwerbehinderte tätig, denen der Weg bis zum Bahnhof, oder dem etwas näheren Bus in die Innenstadt nicht möglich ist.

Und: da die meisten Mitarbeiter nicht direkt in Erlangen wohnen, sondern Umsteigeverbindungen benutzen, sind die Anfahrtwege inkl. 20 Minuten Fußmarsch sehr lang.Ich bräuchte z.B. 1,5 Stunden einfach - und wohne nur in Nürnberg, das vergleichsweise sehr gut zu erreichen ist, und mit dem Auto auch nur eine Quälerei durch die Staus.

Fahrrad am Bahnhof ist in Erlangen auch nicht die beste Option, da diese, so leider meine Erfahrung, häufig beschädigt oder gestohlen werden.

Aber Auto ist nicht umweltfreundlich und teuer obendrein.

Eine optimiertere Streckenführung des öffentlichen Nahverkehrs wäre daher ideal.

Vielen Dank für den pädagogischen Hinweis, aber es geht hier nicht darum, was in Ihren Augen vernünftig ist, sondern was allgemein die Attraktivität des Nahverkehrs steigert und damit zu weniger Individualverkehr führt. Ein Bus durch den Eggenreuther Weg ist doch besser als zehn Autos.

Die Entfernung vom LGL zur Bushaltestelle Bunsenstrasse (286) sind nur 500-600 m und die kann man laufen, sofern man/frau gesund ist. Zudem ist der Eggenreuther Weg nicht geeignet auch noch Busverkehr aufzunehmen. Eine schnellere Linie zum Hauptbahnhof würde ich sehr praktisch finden.

Für mich ist eine Haltestelle direkt vor dem LGL schon ein Argument eventuell das Auto daheim zu lassen.

Sollte auch dran gedacht werden das die Linen 285 und 286 ab Max-Planck -Str. auch von den Schülern der dortigen Schule stark benutzt werden und wenn man pech hat dann sind diese so voll das man keine Möglichkeit mehr hat als " normaler Fahrgast" mitzufahren. Sollte vielleicht doch die Möglichkeit von Schulbussen a la Amerika in Erwägung gezogen werden.

Welche unqualifizierten Aussagen? Mehrere Haltestellen mit einer Entfernung von etwa 500 Metern stufe ich als gut erreichbar ein. Und dass auch einige andere Firmen ebenfalls viele Mitarbeiter, aber keine Haltestelle haben, ist doch auch kein Geheimnis. Man kann einfach nicht überall Haltestellen hinstellen, die nur einer kleinen Gruppe ein paar Annehmlichkeiten bringt. Wie gesagt, 500m laufen sind meiner Meinung nach zumutbar.

@ Pausenbrot:
schade, dass Sie so unqualifizierte Bemerkungen schreiben - statt sachlicher Beiträge.

Mal davon abgesehen, dass das LGL eine große Behörde mit 4 Gebäuden und jeder Menge Menschen darin ist. Allein aus Umweltgründen wäre eine direktere Verbindung wünschenswert. Dann wäre es mehr Beschäftigen möglich, ohne teueres Auto auszukommen, und die Umwelt wäre entlastet.

Andere größere Firmen haben auch ortsnahe Haltestellen.

in Richtung Nürnberg wäre auch eine Anbindung, zB. der Linie 30 an das LGL wünschenswert

Sie werden es kaum glauben, aber das alles ist jetzt kein Alleinstellungsmerkmal des LGL. Es gibt viele Ämter und Firmen, die ebenfalls verschiedene Standorte und zudem Publikumsverkehr haben. Auch diese haben größtenteils keine eigene Haltestelle.

Natürlich wäre es "wesentlich komfortabler", aber wenn man das überall umsetzen würde, hätte man in Erlangen die zehnfache Anzahl an Haltestellen. Man darf nur das große Ganze nicht aus den Augen verlieren. Das LGL ist mit den vorhandenen Haltestellen meiner Meinung nach gut vernetzt.

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Dienstsitz in Erlangen verfügt über 5 weitere Standorte in Oberschleißheim, München, Würzburg, Nürnberg und Schwabach. Es finden täglich Dienstreisen zwischen den Standorten statt, die mit einer Haltestelle vor der Haustüre wesentlich komfortabler abzuwickeln wären. Zudem ist das LGL in Erlangen Aus - und Fortbildungsstätte für den öffentichen Gesundheitsdienst in Bayern, auch für diese Teilnehmer wäre die direkte Busanbindung sehr attraktiv und würde den Individualverkehr entlasten.

Ich habe gerade nachgemessen, da mir die angegebenen 990m doch sehr spanisch vorkamen. Und tatsächlich: Es sind gerade mal 500m, und die kann man auch gut zu Fuß gehen.

Klar, jeder hätte gerne eine Haltestelle vor der Haustür. Aber das Leben ist eben kein Ponyhof. Und nur nebenbei, das LGL ist nicht der einzige Ort, an dem Beschäftigte aus der ganzen Region beschäftigt sind ;-)

Haltestellen gibt es außerdem einige im angrenzenden Wohngebiet, etwa Röntgenstr. oder Max-Planck-Str.